Idiosynkrasie

Idiosynkrasie (griechisch ιδιοσυνκρασία, „die Selbst-Eigenheit“, „der Selbst-Charakter“; idios „Eigen, Selbst“ und syn-krasis „Mischung, Zusammenmengung“) lässt sich am besten mit dem Wort „Eigentümlichkeit“ übersetzen. Je nach Kontext bezeichnet man mit Idiosynkrasie:

In der Sprachwissenschaft zeichnet sich ein idiosynkratischer Begriff dadurch aus, dass er in der bezeichneten Bedeutung nur von einer einzelnen Person oder Gruppe verwendet wird und üblicherweise einer anderen Bedeutung zugeordnet ist. In einem anderen Verständnis ist ein Begriff (ein Wort oder eine Phrase) dann idiosynkratisch, wenn er über Eigenschaften verfügt, die sich nicht aus allgemeineren Regeln ableiten lassen und die man deshalb im Lexikon explizit vermerken muss. Beispielhaft ist die Drogensprache dafür: Schokolade essen, ins Gras beißen, ein Pfeifchen rauchen, Pappe fressen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Idiosynkrasie

Was sind epileptische Anfälle und Epilepsien?

Epileptische Anfälle sind Störungen des Gehirns aufgrund kurzdauernder vermehrter Entladungen von Nervenzellen.

Es gibt etwa zehn Formen epileptischer Anfälle und noch mehr Formen von Epilepsien, weil diese auch mit einer Kombination mehrerer verschiedener Anfallsformen einhergehen können. Jeder betroffene Mensch hat in der Regel nur eine Epilepsieform mit einer bis drei Anfallsformen. Die Abstände zwischen den einzelnen Anfällen können zwischen Sekunden und Jahren oder sogar Jahrzehnten schwanken.
Das Wort Epilepsie kommt aus dem Griechischen und bedeutet «Ergriffenwerden», «Gepacktwerden» oder «von etwas befallen oder erfasst sein». Früher bezeichnete man Epilepsien auch als «Morbus sacer» oder «Heilige Krankheit» und gab ihnen damit eine Sonderstellung, die sie auch noch manchmal haben.

http://www.swissepi.ch/web/swe.nsf/0/4F3C4B37A356133BC1256DFE00557C21?OpenDocument

Myers-Briggs-Typindikator (MBTI)

Der Myers-Briggs-Typindikator (kurz MBTI, von englisch Myers-Briggs type indicator – nach Katharine Briggs und Isabel Myers) ist ein Werkzeug der Psychologie zur Einschätzung der Persönlichkeit. Es stellt eine Form der Persönlichkeits-Typologie dar.

Der MBTI ist eine Weiterentwicklung der Typologie von Carl Gustav Jung, der seine Beobachtungen in „Psychologische Typen“ niederschrieb. Katherine Cook Briggs und ihre Tochter Isabel Myers griffen diese auf und führten Messreihen durch. Sie nutzten die Ergebnisse, um das Center for Applications of Psychological Type zu gründen, das Persönlichkeitseinschätzung kommerziell angeboten hat. Der Begriff MBTI ist eine Schutzmarke des amerikanischen Unternehmens CPP Inc. und blieb in Europa weitestgehend unbekannt.

Durch die Publikationen von David Keirsey gewann die Jungsche bzw. Myers-Briggsche Einschätzung eine erweiterte Bekanntheit. Diese Typologie wird gern im Personalwesen eingesetzt, da es charakteristische Korrelationen von MBTI-Typus und beruflicher Eignung gibt.

In den USA sind im Laufe der Zeit mehrere dutzend Bücher über den MBTI und das damit verbundene Persönlichkeitsmodell erschienen. Dort besitzt er eine hohe Verbreitung und Popularität, während es in Deutschland nur einige wenige und relativ unbekannte Bücher darüber gibt, und die Anwendung sich weitestgehend auf den Coaching-Bereich in Unternehmen beschränken.

Die Reliabilität des MBTI ist umstritten, denn es kommt sehr häufig vor, dass jemand sich nicht mit dem Typ identifizieren kann, den der Test ergeben hat. Auch wenn man sich dann für einen Typ entschieden hat, dem die eigene Persönlichkeit am ehesten entspricht, kann man leicht Übereinstimmungen mit einigen anderen der 16 Typen finden und so je nach Tagesform und Situation über mehrere Klassen changieren. Es ist jedoch offenbar so, dass Menschen nicht in allen vier Dimensionen der MBTI-Einschätzung variabel sind, so dass die Zuordnung eng beschränkt bleibt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Myers-Briggs-Typindikator

Theodor Heuss

Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.

Gilbert Keith Chesterton

In England ist das Interesse an der Ungleichheit der Pferde weitaus größer als an der Gleichheit der Menschen.

Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI)

Der Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI) ist einer der weltweit am häufigsten verwendeten Persönlichkeitstests in der klinischen Psychologie und Psychiatrie. Er dient als Hilfsmittel bei der Untersuchung der Persönlichkeitsstruktur, insbesondere bei psychischen Störungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Minnesota_Multiphasic_Personality_Inventory

Georg Christoph Lichtenberg

Die Sanduhren erinnern nicht bloß an die schnelle Flucht der Zeit, sondern auch zugleich an den Staub, in welchen wir einst verfallen werden.

Kognitive Dissonanz

Kognitive Dissonanz bezeichnet in der Sozialpsychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass mehrere Kognitionen – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten – nicht miteinander vereinbar sind. Diese ursprüngliche Definition wurde inzwischen dahingehend verfeinert, dass kognitive Dissonanz durch die Unvereinbarkeit von Kognitionen und der Wahrnehmung eigener Handlungen entsteht.

Kognitive Dissonanz motiviert Personen, die entsprechenden Kognitionen miteinander vereinbar zu machen, wobei unterschiedliche Strategien benutzt werden, wie beispielsweise Verhaltensveränderungen oder Einstellungsveränderungen (Rechtfertigungen). Der Begriff wurde von Leon Festinger geprägt, der sowohl die Entstehung als auch Auflösung von kognitiver Dissonanz theoretisch formulierte. Seinem Schüler Elliot Aronson ist die substantielle Weiterentwicklung und empirische Untermauerung zu verdanken.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

Parkinsonsches Gesetz

Die Parkinsonschen Gesetze sind in der Soziologie zwei Lehrsätze, die von Cyril Northcote Parkinson nach den folgenden Beobachtungen humorvoll formuliert wurden:

Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht - und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist. (Work expands (so as) to fill the time available for its completion.) Als Beispiel wird oft eine Rentnerin angeführt, die einen halben Tag dafür braucht, ihrem Enkel einen Geburtstagsgruß zu schreiben. Zunächst geht sie eigens in ein Glückwunschkartengeschäft, verbringt dort eine halbe Stunde mit der Auswahl, überlegt sich dann zuhause stundenlang nette Formulierungen, geht schließlich zum Postamt, wo sie erst nach ausführlicher Beratung zu den derzeitigen Sondermarken schließlich die Karte aufgibt. Der Kontrast ist der vielbeschäftigte Manager, der die gleiche Aufgabe in drei Minuten an seinem Schreibtisch erledigt.
In Diskussionen werden die Themen am ausführlichsten diskutiert, von denen die meisten Teilnehmer Ahnung haben – und nicht die Themen, die am wichtigsten sind. (The matters most debated in a deliberative body tend to be the minor ones where everybody understands the issues.)
Aus diesen Beobachtungen schloss Parkinson auf folgende Lehrsätze, die in vielen Büros der Welt Gültigkeit haben:

Jeder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen zu vergrößern.
Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.

Favorites

Embedit Mikrocontrollertechnik - Mikrocontroller und elektronische Bauteile
http://www.embedit.de/

Das Elektronik-Kompendium.de ist die Webseite über Elektronik, Computertechnik, Kommunikationstechnik und Netzwerktechnik für Schüler, Azubis und Studenten.
http://www.elektronik-kompendium.de/

Dynamixel Commander (version 1.0.0)
http://forestmoon.com/Software/DynaCommander/

Bauanleitung qc-copter
http://www.qc-copter.de/wiki/index.php?title=Bauanleitung_qc-copter

noDNA Shop
http://www.nodna.com/

Atmel AVR 2004 Design Contest
http://www.circuitcellar.com/avr2004/index.html

Let's Make Robots!
http://letsmakerobots.com/

Embedded projects from around the web
http://www.embedds.com/

Mikrocontroller und Programmierung - AVR-Anwendungen
http://www.elo-web.de/elo/mikrocontroller-und-programmierung/avr-anwendungen

Ulrich Radig
http://www.ulrichradig.de/home/

AVR Softwarepool
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Softwarepool

Einführung in AVR-Grundlagen am Beispiel des ATtiny13 mit Programmierbeispielen
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/intro/

AVR-PRAXiS Online-Shop
http://shop.avr-praxis.de/index.html

Pulsweitenmodulation mit dem Atmel ATMEGA 8 Chip
http://www.info-rlp.de/lernteams/elektrotechnik/mikrocontroller/atmel/pwm_mit_atmel.html

Robotik
http://www.robotikhardware.de/

Sensorarten
http://www.rn-wissen.de/index.php/Sensorarten

Widerstand-Rechner
http://www.led-store.ch/vorwiderstand-rechner.php?zx=1280

Selbstbeobachtung

Die Selbstbeobachtung, auch Introspektion genannt, bezeichnet die Betrachtung, Beschreibung und Analyse des eigenen Erlebens und Verhaltens durch nach innen gerichtete Beobachtung. Sie ist zusammen mit der Selbstwahrnehmung für die eigene Bewusstseinsbildung und das Selbstbewusstsein unentbehrlich und stellt daher nicht nur in der Meditation, sondern auch bei psychotherapeutischen Verfahren und in der Philosophie einen wichtigen Begriff dar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbeobachtung

Pawlowscher Hund

Die Bezeichnung Pawlowscher Hund bezieht sich auf das erste empirische Experiment des russischen Forschers Iwan Petrowitsch Pawlow zum Nachweis der klassischen Konditionierung.

Pawlow hatte im Verlauf seiner mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Experimente zum Zusammenhang von Speichelfluss und Verdauung beobachtet, dass bei Zwingerhunden schon die Schritte des Besitzers Speichelfluss auslösten, obwohl noch gar kein Futter in Sicht war. Er vermutete, dass das Geräusch der Schritte, dem regelmäßig die Fütterung folgte, für die Hunde mit Fressen verbunden war. Der vorher neutrale akustische Stimulus (Schrittgeräusch) werde im Organismus des Hundes mit dem Stimulus „Futter“ in Verbindung gebracht. Um diese Hypothese zu prüfen, gestaltete er 1905 ein aussagekräftiges Experiment: Auf die Darbietung von Futter, einem unbedingten Reiz, folgt Speichelfluss (unbedingte Reaktion), auf das Ertönen eines Glockentons (neutraler Reiz) nichts. Wenn aber der Glockenton wiederholt in engem zeitlichem Zusammenhang mit dem Anbieten von Futter erklingt, reagieren die Hunde schließlich auf den Ton allein mit Speichelfluss. Dieses Phänomen bezeichnete Pawlow als Konditionierung.

Eine weitere Entdeckung an einem Hund machte Pawlow im Jahr 1927: Er bemerkte, dass ein Hund, der sich nach dem Spritzen von Morphium regelmäßig übergeben musste, auch dann erbrach, wenn er lediglich eine Kochsalzlösung gespritzt bekam, die normalerweise keine körperlichen Reaktionen auslöst. Dieses Experiment gilt als die Geburtsstunde der Placebo/Nocebo-Forschung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pawlow%27scher_Hund

Reiz-Reaktions-Modell

Das Stimulus-Response- (S-R-) oder Reiz-Reaktions-Modell ist ein Modell der behavioristischen Psychologie, das Reiz und Reaktion nach Art des Black-Box-Modells verknüpft. Der Begriff Reiz bezeichnet hier nicht, wie in der Physiologie, ein diskretes physikalisches Ereignis, sondern sämtliche (relevanten) inneren und äußeren Reize einer gegebenen Situation.

In Bezug auf Medienwirkung besagt das Modell, dass Medieninhalte von allen Rezipienten gleich wahrgenommen werden und in der Folge nahezu identische Reaktionen auslösen. Hierbei wird der Kommunikationsinhalt mit der Effektrichtung gleichgesetzt. Es handelt sich um eines der frühesten Modelle zur Medienwirkung, das in der Folge vielfach widerlegt worden ist (siehe z. B. These von der selektiven Zuwendung) und als überholt gelten kann.

Wichtige Varianten und Weiterentwicklungen sind das Reiz-Reaktion-Konsequenz-Modell (stimulus-response-outcome) der instrumentellen Konditionierung und das Stimulus-Organism-Response-Konzept (S-O-R) dar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Reiz-Reaktions-Modell

Cogito ergo sum

Cogito ergo sum (lat.: „Ich denke, also bin ich“) ist der erste gewisse Grundsatz des Philosophen René Descartes, den er nach radikalen Zweifeln an der eigenen Erkenntnisfähigkeit als nicht weiter kritisierbares Fundament (fundamentum inconcussum, d.h. „unerschütterliches Fundament“) in seinem Werk Meditationes de prima philosophia (1641) formuliert und methodisch begründet: „Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“ Von diesem Fundament aus rekonstruiert Descartes dann wieder die vormals angezweifelte Erkenntnisfähigkeit.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cogito_ergo_sum

Dieter Hildebrandt

Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens kann man nicht immer darauf bauen.

Theodor Fontane

Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.

William George Jordan

In die Hände jedes einzelnen ist eine wunderbare Kraft für Gutes oder Böses gelegt - der stille, unbewusste, unsichtbare Einfluss auf sein Leben. Dies ist einfach die beständige Ausstrahlung dessen, was der Mensch wirklich ist, nicht was er zu sein vorgibt.

Die 7 Wege zur Effektivität - Stephen R. Covey

Seit der Erstveröffentlichung 1989 gelten "Die 7 Wege zur Effektivität" als revolutionärer Managementklassiker und gehören mit über 15 Millionen verkauften Exemplaren auch heute noch zu den wichtigsten Business-Bestsellern. Die vorliegende Fassung beruht auf der amerikanischen Neuausgabe der "7 Habits" von 2004. Sie wurde sprachlich überarbeitet, enthält ein neues Vor- und Nachwort und zahlreiche anschauliche Beispiele, die bisher in den deutschen Ausgaben der "7 Wege" nicht zu finden waren.
Das Buch liefert ein ganzheitliches Konzept für eine harmonische Balance zwischen Beruf- und Privatleben auf der Basis gesteigerter Effektivität. Die zentrale Botschaft von Covey ist, dass nicht angelernte Erfolgstechniken, sondern Charakter, Kompetenz und Vertrauen zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben führen.

"Die 7 Wege zur Effektivität ist inzwischen eines der meistverkauften Bücher überhaupt." (Fortune Magazin)

"Covey ist aktuell und wird immer aktueller." (Business Week)



https://www.gabal-verlag.de/ic/page/238/shop_cid/121/shop_pid/285/die_7_wege_zur_effektivitaet.html

Rosenthal-Effekt

Als Rosenthal-Effekt oder Pygmalion-Effekt (nach der mythologischen Figur Pygmalion) wird in der Sozialpsychologie das Resultat eines Versuchsleiter-Versuchspersonen-Verhältnisses bezeichnet, insbesondere des Lehrer-Schüler-Verhältnisses; man spricht hierbei auch vom Versuchsleiter(erwartungs)effekt oder Versuchsleiter-Artefakt. Dem Effekt nach sollen sich Erwartungen, Einstellungen, Überzeugungen sowie Vorurteile des Versuchsleiters nach Art der „selbsterfüllenden Prophezeiung“ auswirken, das heißt die Leistungen der Versuchsperson entwickeln sich in erwarteter Form. Hans Jürgen Eysenck hat die Methoden Rosenthals kritisiert und angezweifelt, dass der Effekt wirklich existiert.[1]

Beispiel für den Effekt: Hat ein Lehrer bereits eine (vorweggenommene) Einschätzung der Schüler (etwa dumm, klug, usw.), so wird sich diese Ansicht im späteren Verlauf auch bestätigen. Dieses wird dadurch ermöglicht, dass der Lehrer seine Erwartungen in subtiler Weise den Schülern übermittelt, z. B. durch die Wartezeit auf eine Schülerantwort, durch Häufigkeit und Stärke von Lob oder Tadel, durch stärkere oder schwächere Beachtung von Schülern und unterschiedlich hohe Leistungsanforderungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenthal-Effekt

Stephen R. Corvey

Zu lernen und nicht entsprechend zu handeln, ist kein Lernen. Zu wissen, und dies nicht umzusetzen, ist kein Wissen.

Gefangenendilemma

Das Gefangenendilemma ist ein zentraler Bestandteil der Spieltheorie. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Gefangenenparadoxon über bedingte Wahrscheinlichkeiten. Bei dem Dilemma handelt es sich um ein klassisches symmetrisches „Zwei-Personen-Nicht-Nullsummen-Spiel”, das in den 1950er Jahren von zwei Mitarbeitern der RAND Corporation formuliert wurde. Um ihre abstrakten theoretischen Resultate zu veranschaulichen, beschrieben Merrill Flood und Melvin Dresher ein soziales Dilemma als Zweipersonenspiel, das zeigt, wie individuell rationale Entscheidungen zu kollektiv schlechteren Ergebnissen führen können. Die Bezeichnung „Gefangenendilemma“ stammt von Albert William Tucker von der Universität Princeton.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma

Mahatma Gandhi

Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.

Focusing - Felt Sense

Die Methode des erlebensbezogenen Focusing wurde im Zusammenhang der Klientenzentrierten Psychotherapie (Carl Rogers) seit den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts von Eugene T. Gendlin (* 1926), Professor für Philosophie und Psychologie an der Universität Chicago entwickelt. Die Besonderheit ist die innere Orientierung des Gesprächs an bedeutungshaltigen Körperempfindungen, dem sog. Felt Sense, die der Klient als "körperliche Resonanz" zu seinem Problem zu spüren lernt. Durch schrittweise Symbolisierung (Suchen stimmiger Wörter, Bilder, Bewegungen ...) dieser körperlich fühlbaren Bedeutung eines Problems sollen die zuvor nicht dem Bewusstsein zugänglichen, unklaren Aspekte dieses Problems klarer verstanden und damit einer Veränderung zugänglich gemacht werden. Focusing-orientierte Psychotherapie hat keine wissenschaftliche Anerkennung gefunden und wird daher in Deutschland und Österreich von den Krankenkassen auch dann nicht erstattet, wenn sie von Ärzten oder Psychologischen Psychotherapeuten angewendet wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Focusing

Oscar Wilde

Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.

Albert Einstein

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.

Konfuzius

Wer einen Fehler begangen hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen weiteren Fehler.

Johann Wolfgang von Goethe

Unsere Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsere Eigenheiten.

Tit for tat

Tit for Tat (auf deutsch „wie du mir, so ich dir“), ist eine durch Robert Axelrods Buch Die Evolution der Kooperation bekannt gewordene Strategie für ein Spiel im Sinne der Spieltheorie. Sie bezeichnet eine Variante der Verhaltensregel „Auge um Auge, Zahn um Zahn: Tue anderen so, wie sie dir getan haben“.[1] Dieses Teilzitat aus dem Alten Testament wird meist als Anweisung an das Opfer oder seine Vertreter aufgefasst, dem Täter Gleiches mit Gleichem „heimzuzahlen“. Bereits in den sechziger Jahren wurde die Strategie des „Tit for Tat“ von Anatol Rapoport (Universität Toronto) erfunden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tit_for_tat

Empirismus

Der Empirismus (griechisch εμπειρισμός, von der Empirie, < lateinisch: empiricus = der Erfahrung folgend) ist eine erkenntnistheoretische Richtung in der Philosophie, die alle Erkenntnisse aus der Sinneserfahrung, der Beobachtung oder dem Experiment ableitet (und von keinerlei Vorwissen ausgeht).

Der Empirismus steht im Gegensatz zum Rationalismus, der die Vernunft als für den Erkenntnisprozess wesentlich hervorhebt, und zum Nativismus, der auch angeborene Ideen und Begriffe zulässt. Der Empirismus hingegen legt seinen Schwerpunkt auf die Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung. Unabhängig von seinem philosophischen Wahrheitsgehalt hat der Empirismus als Grundlage wissenschaftlicher Arbeit eine große Bedeutung bis in die Gegenwart. Neben der Abduktion bildet die Induktion als typische Schlussweise des Empirismus das Fundament wissenschaftlicher Theoriebildung. Als logischer Empirismus floss der Empirismus auch in moderne Strömungen der Philosophie ein.

Eine Möglichkeit, das Prinzip des Empirismus, das heißt die Gewinnung von Erkenntnissen auf der Basis von Sinnesdaten, auf mathematische Weise zu handhaben, zeigt das Bayes-Theorem.

http://de.wikipedia.org/wiki/Empirismus

Nativismus (Psychologie)

Unter Nativismus (von lat. nativus angeboren, natürlich) versteht man in der Psychologie die Ansicht, bestimmte Begabungen oder Fähigkeiten seien angeboren oder von Geburt an im Gehirn fest verankert. Diese Auffassung steht im Gegensatz zur Theorie der „Tabula rasa“, die besagt, das Gehirn habe nur wenige angeborene Fähigkeiten und erlerne fast alles durch Interaktion mit der Umwelt. Diese Auffassung des Nativismus steht in engem Bezug zum Werk von Jerry Fodor, Noam Chomsky und Steven Pinker, die glauben, dass wir mit bestimmten kognitiven Modellen geboren werden (speziellen genetisch übernommenen psychischen Begabungen), die uns erlauben, bestimmte Fähigkeiten zu erlernen und zu erwerben (wie die Sprache). Ohne diesen genetisch vorgegebenen Entwicklungsbeitrag würden viele dieser Fähigkeiten erheblich behindert werden.

Empirisch konnte gezeigt werden, dass höhere Säuger bestimmte Ängste sehr viel leichter lernen als andere, so bei Affen die Angst vor Schlangen (Cook & Mineka 1990) und bei Menschen die Angst vor Spinnen (Öhmann et al. 1995).

Ein weiteres Argument ist, dass bereits aus rein logischen Gründen alles Lernen eine Grundlage, d. h. ein natürliches Vokabular von dem System zur Verfügung stehenden Bedeutungselementen benötigt, auf dem neue Konzepte erst gebildet werden können. Wie groß das Ausmaß der angeborenen Bedeutungsgrundlage hingegen ist, stellt sich als empirische Frage dar, die u. a. in der Kognitionswissenschaft, Säuglingsforschung und Ethologie behandelt wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nativismus_(Psychologie)

Widerstand (Psychologie)

Der Begriff Widerstand hat in der Psychologie verschiedene Bedeutungen. Je nach Schule verwendet man ihn für unterschiedliche Phänomene und erklärt ihn auf verschiedene Weise.

1. Eine prinzipielle Haltung gegen Regeln, Befehle oder Normen. Alles das, was das auf Regeln aufgebaute Arbeitsbündnis mit dem Therapeuten stört. Arbeitsbündnis und Widerstand sind die dialektischen Gegenpole, zwischen denen sich eine Therapie aufbaut oder bewegt.

2. In der Psychotherapie die bewusste Ablehnung eines Fortschritts in der psychotherapeutischen Behandlung durch den Patienten selbst.

3. In der Psychoanalyse ein unbewusst ablaufender Abwehrmechanismus. Freud: "Was immer die Fortsetzung der Arbeit stört, ist Widerstand (GW II/III 521)."

Der Widerstand ist ein allgemeines Phänomen, das im Alltag gewöhnlich ist und auch in jeder Psychotherapie auftritt. Der Umgang mit dem Widerstand wird je nach Schule unterschiedlich empfohlen.

Während viele Therapeuten den Widerstand respektieren, d. h. es mehr oder weniger dem Patienten überlassen, in welche Richtung er gehen möchte - nicht jeder vorgeschlagene Weg ist auch der für den Patienten sinnvolle - wird das Phänomen des Widerstandes von der klassischen Psychoanalyse als Merkmal der Erkrankung angesehen und gezielt zu überwinden versucht. Der Patient wird hierbei einem landläufigen Missverständnis zufolge aber nicht gedrängt, solche Annahme von Seiten der psychoanalytischen Theorie ohne Einsicht in die Gründe zu akzeptieren. Vielmehr besteht die Behandlung diesbezüglich daraus, bewusst gemeinsam in der Richtung weiter zu suchen, in der sich ein Widerstand zu regen scheint. Hinter solcher oft gefühlsmäßig spürbaren Abwehr - die gewöhnlich auch von scheinbar vernünftig klingenden Argumenten gerechtfertigt wird - werden psychische Inhalte vermutet, die in das sogenannte Unbewusste verdrängt wurden. Ihre Wiederbewusstmachung ist das eigentliche Anliegen der psychoanalytischen Behandlung, denn sie stehen der Theorie zufolge in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Grundproblematik des Patienten. Näheres zu der Methode in den Artikeln Freien Assoziation und Traumdeutung).

http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_(Psychologie)

Reziprozitätsregel (Psychologie)

Die Reziprozitätsregel (Psychologie) besagt, dass Menschen, wenn sie etwas erhalten, motiviert sind, eine Gegenleistung zu erbringen. Ein Beschenkter fühlt sich aufgefordert, ein Gegengeschenk zu erbringen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Reziprozit%C3%A4tsregel_(Psychologie)

Nullsummenspiel

Nullsummenspiele beschreiben in der Spieltheorie Situationen, also Spiele im verallgemeinerten Sinne, bei denen die Summe der Gewinne/Verluste aller Spieler zusammengenommen gleich null ist.

Nullsummenspiele sind spieltheoretisch äquivalent zu den Spielen mit konstanter Summe (Konstantsummenspielen). Bei diesen Spielen ist die gemeinsame Auszahlungssumme nicht gleich null, sondern gleich einer Konstanten, betrachtet man jedoch die Auszahlung als im Voraus an die Spieler verteilt, so spielen diese um eine Umverteilung mit Summe null. Beispiele für Nullsummenspiele sind alle Gesellschaftsspiele und Sportarten, bei denen gegeneinander um den Sieg gespielt wird, beispielsweise Poker oder Schach. Es ist dabei zu beachten, dass die betrachteten Gewinne und Verluste außerhalb des Spieles verstanden werden - in einer Schachpartie verlieren beide Spieler gegenüber dem Partiebeginn in der Regel an Spielmaterial, es geht aber nur um die Auszahlung des Spieles „nach außen“, hier zum Beispiel als „ein Punkt in einem Turnier“.

Ein Nullsummenspiel im ökonomischen Sinne ist eine Konkurrenzsituation, bei der der wirtschaftliche Erfolg oder Gewinn eines Beteiligten einem Misserfolg oder Verlust eines anderen in gleicher Höhe gegenübersteht.

Der allgemeine Fall des Nicht-Nullsummenspiels wird oft als Coopetition bezeichnet. Man kann dabei noch unterscheiden, ob die Summe zu jedem Zeitpunkt null ist, oder ob es bestimmte Zeiten während der Spielzüge gibt, in denen sie ungleich null oder unbestimmt ist. Ein besonderer Fall des Nicht-Nullsummenspiels ist das sogenannte Win-Win-Spiel, bei der alle Beteiligten gleichzeitig gewinnen können, dieser Spielausgang aber dennoch nicht automatisch erreicht werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nullsummenspiel

Die Evolution der Kooperation

Robert Axelrod
Die Evolution der Kooperation
Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Werner Raub und Thomas Voss

ISBN 978-3-486-59172-9
Scientia Nova

Wie ist Kooperation möglich in einer Welt von Egoisten, in der es keine zentrale Autorität gibt? Axelrod entwickelt aus der Spieltheorie - auf der Basis des "Gefangenendilemmas" - eine verblüffende Lösung. Nicht die raffinierteste, auch nicht die aggressivste, nicht die sanfteste Strategie sichert langfristig Erfolg, sondern die grundsätzlich wohlwollende, aber stets vergeltungsbereite: TIT FOR TAT, "wie Du mir, so ich Dir". Axelrod schließt daraus, dass in der globalen arbeitsteiligen Wirtschaftsweise geradezu ein innerer Zwang zur Kooperation besteht. Gewinnbringende Kooperationen sind für Unternehmen nützlicher als blinder Wettbewerb.



http://www.oldenbourg-wissenschaftsverlag.de/olb/de/1.c.1674704.de?hasjs=1253401178&submittedByForm=1&_lang=de&gsid=1.c.325875.de&id=1674704

Crew (oder Cockpit) Resource Management-Training (CRM)

Das Crew (oder Cockpit) Resource Management-Training (CRM) ist eine Schulung für Luftfahrzeugbesatzungen, welche die Fähigkeiten der „Non Technical Skills“ - nicht technischen Fertigkeiten - schulen und verbessern soll. Dabei werden insbesondere vier Kategorien betrachtet: Kooperation, Situative Aufmerksamkeit, Führungsverhalten und Entscheidungsfindung. Das Element Kommunikation ist ein ständiger Prozess, der sich in allen Kategorien wiederfindet. CRM-Trainings finden in der Ausbildung von Besatzungsangehörigen, insbesondere der Flight Crews, statt. Gem. der Regulations, festgelegt in den JAR-OPS, ist eine Ausbildung verbindlich und muss in einem Zeitraum von 3 Jahren wiederholt werden. Gleiches findet auch Anwendung in der militärischen Fliegerei. Des Weiteren werden in der zivilen Fliegerei CRM-Fertigkeiten in LINE-Checks ‚assessed‘ (überprüft). CRM soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass neben dem technischen Verständnis an Bord eines Luftfahrzeugs (Technical Skills), der zwischenmenschliche Bereich ein ständiger Begleiter ist. Das Bewusstsein über Abläufe und Prozesse in diesem Bereich, erhöht die Professionalität und verbindet alle an Bord befindlichen mentalen Ressourcen der gesamten Besatzung an Bord. Die Teamfähigkeit wird erhöht, Flugunfälle aufgrund menschlichen Versagens werden verringert. Ein wichtiges Element von CRM ist die Nutzung und Weitergabe von allen (lebens-)wichtigen Informationen innerhalb der Crew, sowohl intern als auch im Zusammenspiel zwischen Cockpit- und Kabinenbesatzung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management

Six Sigma

Six Sigma (6σ) ist ein statistisches Qualitätsziel und zugleich der Name einer Qualitätsmanagement-Methodik. Ihr Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln. Ziele orientieren sich an finanzwirtschaftlich wichtigen Kenngrößen des Unternehmens und an Kundenbedürfnissen (voice of the customer).

http://de.wikipedia.org/wiki/Six_Sigma

Advocatus Diaboli

Der lateinische Ausdruck advocatus diaboli („Anwalt des Teufels“) bezeichnete in der römisch-katholischen Kirche die Person, die im Verfahren der Selig- bzw. Heiligsprechung Argumente gegen die besprochene Persönlichkeit zu sammeln und vorzutragen hatte (1983 von Papst Johannes Paul II. umbenannt in promotor justitiae, „Förderer der Gerechtigkeit“). Als Gegenspieler trat der advocatus angeli (oder advocatus dei) auf, der für die Seligsprechung argumentierte.

Im weiteren Sinn wird im Bereich der Rhetorik jemand als „advocatus diaboli“ bezeichnet, der mit seinen Argumenten die Position der Gegenseite vertritt, ohne ihr selbst anzugehören. Umgangssprachlich wird damit auch eine Person bezeichnet, die alles hinterfragt und grundsätzlich die Gegenposition einnimmt.

Häufig findet man auch die falsche Bezeichnung „advocatus diabolus“ oder „advocatus diabolicus“. Diabolus ist falsch dekliniert (Nominativ statt des Genitivs), wohingegen diabolicus der teuflische bedeutet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Advocatus_Diaboli

Robert Axelrod

Robert Axelrod (* 27. Mai 1943) ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Theorie der rationalen Entscheidung (rational choice theory).

Axelrod besitzt einen Abschluss in Mathematik (1964) und er promovierte in Politikwissenschaft (1969) an der Yale University. Er arbeitete im Planungsstab des US-Verteidigungsministeriums und zeitweise bei der RAND Corporation. Axelrod lehrte an den Universitäten Berkeley und Michigan.

Er berät unter anderem die Vereinten Nationen, die Weltbank und das Pentagon.

Axelrod ist besonders für seine interdisziplinär angelegten Konfliktanalysen bekannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Axelrod

Albert Einstein

Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.

Amygdala

Die Amygdala (latinisiert aus griechisch αμυγδαλή „Tonsillen-Mandel“, abgeleitet vom altgriechischen Neutrum αμύγδαλον „Mandel“ bezogen auf die so bezeichnete Frucht[1]) ist ein Kerngebiet des Gehirns im medialen Teil des Temporallappens und tritt jeweils paarig auf (Plural: Amygdalae). Sie wird auch als Mandelkern oder lateinisch-fachsprachlich als das Corpus amygdaloideum bezeichnet und ist Teil des Limbischen Systems.

Die Amygdala ist wesentlich an der Entstehung der Angst beteiligt und spielt allgemein eine wichtige Rolle bei der emotionalen Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren: sie verarbeitet externe Impulse und leitet die vegetativen Reaktionen ein. Eine Zerstörung beider Amygdalae führt zum Verlust von Furcht- und Aggressionsempfinden und so zum Zusammenbruch der mitunter lebenswichtigen Warn- und Abwehrreaktionen. Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2004 [2] deuten darauf hin, dass die Amygdala an der Wahrnehmung jeglicher Form von Erregung, also affekt- oder lustbetonter Empfindungen, einschließlich des Sexualtriebes beteiligt sein könnte.


http://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala

Soziopathie

Soziopathie ist eine veraltete Bezeichnung für eine psychiatrische Störung, vor allem des Sozialverhaltens der erkrankten Person.

Die heutige Bedeutung des Begriffes Soziopath bezieht sich auf Personen, die nicht bzw. nur eingeschränkt fähig sind, Mitleid zu empfinden, sich nur schwer in andere hineinversetzen können und die Folgen ihres Handelns nicht abwägen können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziopathie

Präfrontaler Cortex

Der präfrontale Cortex ist ein Teil des Frontallappens der Großhirnrinde (Cortex). Er befindet sich an der Stirnseite des Gehirns und ist eng mit den sensorischen Assoziationsgebieten des Cortex, mit subcorticalen Modulen des limbischen Systems und mit den Basalganglien verbunden.

Der präfrontale Cortex empfängt die verarbeiteten sensorischen Signale, integriert sie mit Gedächtnisinhalten und aus dem limbischen System stammenden emotionalen Bewertungen und initiiert auf dieser Basis Handlungen. Er wird als oberstes Kontrollzentrum für eine situationsangemessene Handlungssteuerung angesehen und ist gleichzeitig intensiv an der Regulation emotionaler Prozesse beteiligt. Deshalb wird er auch als "Supervisory Attentional System" (SAS) bezeichnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4frontaler_Cortex

Blue Brain

Das Blue Brain-Projekt versteht sich als Pionierprojekt zum Verständnis der Funktionsweise des Gehirns durch die Bildung groß angelegter Computermodelle. Es wurde von Henry Markrams Brain and Mind Institute der École Polytechnique in Lausanne (Schweiz) und IBM (USA) im Mai 2005 ins Leben gerufen.

Ein wichtiges Zwischenziel des Projekts ist Blue Column, die vollständige Simulation einer neokortikalen Säule auf zellulärer Ebene. Neokortikale Säulen besitzen eine Höhe von 2 mm und einen Durchmesser von 0,5 mm. Beim Menschen enthalten sie circa 60.000 Neuronen. Blue Column bezieht sich auf Ratten, deren kortikale Säulen circa 10.000 Nervenzellen und ungefähr 108 Synapsen beinhalten.

Die Simulation geht über das Konzept des neuronalen Netzes hinaus: Sie beruht auf biologisch plausiblen und komplexen Modellen verschiedener Nervenzelltypen. Eingesetzt werden der von Phil Goodman entwickelte Neocortical Simulator (NCS) in Kombination mit Michael Hines' Software NEURON. Die Simulation soll auf einem BlueGene Supercomputer berechnet werden. Blue Column soll innerhalb von 2–3 Jahren realisiert und anschließend mit einer Reihe von empirischen Daten getestet werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Brain

Adam Smith

Adam Smith [smɪθ] (* getauft am 16. Juni 1723 in Kirkcaldy (Grafschaft Fife, Schottland); † 17. Juli 1790 in Edinburgh) war ein schottischer Moralphilosoph und gilt als Begründer der klassischen Volkswirtschaftslehre.

http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Smith

Georg Bernard Shaw

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen, in der Meinung, sie passten heute noch.

Bayestheorem

Das Bayestheorem (auch Satz von Bayes) ist ein Ergebnis der Wahrscheinlichkeitstheorie, benannt nach dem Mathematiker Thomas Bayes. Es gibt an, wie man mit bedingten Wahrscheinlichkeiten rechnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bayestheorem

Ziegenproblem

Das Ziegenproblem, Drei-Türen-Problem, Monty-Hall-Problem oder Monty-Hall-Dilemma (nach dem Moderator der US-amerikanischen Spielshow „Let's make a deal“, Monty Hall) ist eine Aufgabe aus der Wahrscheinlichkeitstheorie. Es wird oft als Beispiel dafür herangezogen, dass der menschliche Verstand zu Trugschlüssen neigt, wenn es um das Schätzen von Wahrscheinlichkeiten geht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ziegenproblem

Danger from the Deep

Danger from the Deep (known as dangerdeep or DftD) is a free (as in free speech), Open Source World War II german submarine simulator. The program and source code is available under the GPL license and most of the artwork/data is released under a Creative Commons license (Attribution/NonCommercial/Non-Derivative works).

DftD is currently being developed on Linux (i386 and AMD64) and Windows. There are binarys available for Linux (i386 and amd64), Windows (32bit) and there are some old packages for MacOSX. Danger from the Deep makes use of SDL/OpenGL and thus should be portable to other operating systems or platforms.

http://dangerdeep.sourceforge.net/

Präfrontaler Cortex

Der präfrontale Cortex ist ein Teil des Frontallappens der Großhirnrinde (Cortex). Er befindet sich an der Stirnseite des Gehirns und ist eng mit den sensorischen Assoziationsgebieten des Cortex, mit subcorticalen Modulen des limbischen Systems und mit den Basalganglien verbunden.

Der präfrontale Cortex empfängt die verarbeiteten sensorischen Signale, integriert sie mit Gedächtnisinhalten und aus dem limbischen System stammenden emotionalen Bewertungen und initiiert auf dieser Basis Handlungen. Er wird als oberstes Kontrollzentrum für eine situationsangemessene Handlungssteuerung angesehen und ist gleichzeitig intensiv an der Regulation emotionaler Prozesse beteiligt. Deshalb wird er auch als "Supervisory Attentional System" (SAS) bezeichnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4frontaler_Cortex

Lobotomie

Die Lobotomie (oft synonym mit Leukotomie verwendet) ist eine neurochirurgische Operation, bei der die Nervenbahnen zwischen Thalamus und Stirnhirn sowie Teile der grauen Substanz durchtrennt werden. Sie wurde ursprünglich zur Schmerzausschaltung in extrem schweren Fällen angewendet, dann bei agitierten psychischen Erkrankungen wie Psychosen und Depressionen. Als Folge der Lobotomie tritt eine Persönlichkeitsänderung mit Störung des Antriebs und der Emotionalität auf.

Der Begriff Lobotomie stammt vom lateinischen lobus (Lappen) und bezeichnet einen entsprechenden Neocortex-Abschnitt. Strenggenommen dürfte der Begriff deshalb nur für die Schädigung der grauen Substanz des Kortexlappens verwendet werden. Der Begriff Leukotomie leitet sich ab von leukos (gr. weiß), der Bezeichnung für die Faserverbindungen, welche die weiße Substanz des Zentralnervensystems bilden, und tome (Schnitt). Darum dürfte diese Bezeichnung strenggenommen nur bei der Schädigung der weißen Substanz verwendet werden. Da bei der Operation jedoch sowohl graue als auch weiße Substanz zerstört wird, verwendet man die Begriffe Lobotomie und Leukotomie praktisch synonym.

Nach zunehmender Kritik wurde die Lobotomie weitgehend durch die Behandlung mit Psychopharmaka und stereotaktische Operationen ersetzt, z. B. die Thalamotomie und die Zingulotomie.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lobotomie